A Conversation about Freeing the Captured Media in Hungary: The First Steps
DOI:
https://doi.org/10.60678/qybk6g80Schlagwörter:
Ungarn, Media Capture, PressefreiheitAbstract
Am 12. April 2026 verloren Viktor Orbán und seine Partei Fidesz die Parlamentswahlen gegen die von Péter Magyar geführte Tisza-Partei. Während ihrer 16-jährigen Regierungszeit in Ungarn schuf die Fidesz ein Medienökosystem, das in der Forschung zum Thema „Media Capture“ häufig als Paradebeispiel für den festen Griff angeführt wird, den etablierte wirtschaftliche und politische Interessen über die Medien ausüben können. Da diese Sonderausgabe zum Thema „Medienvereinnahmung im Westbalkan und darüber hinaus“ zum Zeitpunkt der Wahlen bereits weit fortgeschritten war, bietet dieses Interview mit József Makai, einem Journalisten und Dozenten, einen ersten Einblick in die Veränderungen, die die neu gewählte Magyar-Regierung eingeleitet hat. Das Interview, das Mitte Juli 2026 schriftlich geführt wurde, befasst sich mit den ersten 50 Tagen der Maßnahmen, die auf den Abbau der "Media Capture"-Strukturen abzielen.
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Copyright (c) 2026 József Makai, Jelena Kleut

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