How to Communicate Cosmopolitanism? Reclaiming Global Change and Diversity in Times of Right-Wing Backlashes
DOI:
https://doi.org/10.60678/sjzcdb22Schlagwörter:
Kosmopolitismus, globaler Wandel, Lebensweltkommunikation, Diskurs und DialogAbstract
Vor dem Hintergrund politischer Backlashes stellt der Beitrag die Frage, warum progressive globale Visionen kosmopolitischer Realitäten keine diskursive Wirkmacht entfalten konnten und offenbar sogar an kultureller Attraktivität verloren haben. Die Diskussion konzeptualisiert Kosmopolitismus aus einer kommunikationswissenschaftlichen Perspektive und untersucht die Fragilität kosmopolitischer Kommunikation sowohl in alltäglichen Lebenserfahrungen als auch in den vermittelnden Diskursen der Massenmedien. Die Argumentation reflektiert mehrere kommunikative Herausforderungen, die mit der Anschlussfähigkeit vorhandener kosmopolitischer symbolischer Ressourcen in Alltagsrealitäten verbunden sind, und stützt sich dabei vorwiegend auf theoretische Überlegungen. Ergänzend fließen erste empirische Einblicke aus einer qualitativen Interviewstudie ein, die darauf abzielt, Kommunikationsmuster gelebter kosmopolitischer Erfahrungen zu verstehen. Diese Erkenntnisse dienen dazu, die Diskussion über die Herausforderungen der Übersetzung solcher Erfahrungen für eine breitere Öffentlichkeit zu informieren. Der Beitrag schließt mit Überlegungen zur Verantwortung der Massenmedien, die dazu beizutragen können, dass kosmopolitische Realitäten als selbstverständlicher Teil heutiger Lebensrealität wahrgenommen werden.
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