Media Capture and Resilience Strategies in Central and South-Eastern Europe
DOI:
https://doi.org/10.60678/x4w10a65Schlagwörter:
Media Capture, Klientelismus, Instrumentalisierung, Resilienz, Mittel- und Südosteuropa, WestbalkanAbstract
Diese redaktionelle Einleitung zum Sonderteil „Media Capture im Westbalkan und darüber hinaus: Instrumente, Akteure und Auswirkungen“ setzt sich konzeptionell mit dem Begriff „Media Capture“ auseinander. Der Begriff dient als flexibles und übergreifendes Konzept zur Beschreibung der gegenwärtigen Position der Medien im Spannungsfeld von Politik und Wirtschaft. Die Beiträge dieser Gastausgabe betrachten das Phänomen der Medienvereinnahmung aus vergleichender Perspektive und untersuchen die Mechanismen der Vereinnahmung in Mittel- und Osteuropa.
Wir argumentieren, dass „Media Capture“ – im Unterschied zu verwandten Konzepten wie Klientelismus oder Instrumentalisierung – auf extremere und weiter verbreitete Formen der Einflussnahme verweist. Diese werden systematisch eingesetzt und entwickeln sich dadurch zu prägenden strukturellen Merkmalen der Medienlandschaft.
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