Exploring Journalism's Transformative Roles During Wars and Violent Conflicts
DOI:
https://doi.org/10.60678/817v3x25Schlagwörter:
conflicts, journalism, transformation, peacebuilding, moderation, empowermentAbstract
Journalismus spielt eine wichtige Rolle dabei, Menschen weltweit über Konflikte zu informieren. Forschende haben jedoch darauf hingewiesen, dass Journalismus auch dazu beitragen kann, die Intensität von Konflikten zu verringern. Ausgehend von diesem normativen Ansatz gibt der Beitrag einen Überblick über die Literatur zu journalistischen Rollen und zur Konfliktberichterstattung. Im Mittelpunkt stehen vier transformative Rollen, die Journalismus bei der Verringerung der Konfliktintensität einnehmen kann: (i) Informationsvermittler, (ii) Erklärer, (iii) Moderator und (iv) Förderer.
Wir argumentieren, dass diese Rollen entscheidend dazu beitragen, die Ursachen von Konflikten und deren Auswirkungen auf verschiedene Gruppen zu verstehen sowie Möglichkeiten für eine friedliche Konfliktbearbeitung durch Dialog auszuloten. Am Beispiel des lang andauernden und häufig gewaltsamen Konflikts zwischen Indien und Pakistan wird anschließend veranschaulicht, wie diese Rollen umgesetzt werden können. Abschließend werden die potenzielle Bedeutung dieser Rollen im Hinblick auf ihre transformative Wirkung sowie die Notwendigkeit einer empirischen Untersuchung ihrer Anwendung aufgezeigt.
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