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Gaza revisited: Eine inhaltsanalytische Untersuchung der Berichterstattung deutscher Qualitätszeitungen über die Gaza-Kriege 2008/2009 und 2012

Mareike Witte | PDF-Fulltext

Abstract: Diese Studie untersucht die Berichterstattung über die beiden Gaza-Kriege 2008/2009 und 2012 in den überregionalen Tageszeitungen Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) und die tageszeitung (taz). Der Schwerpunkt liegt auf den Unterschieden in der Berichterstattung über den ersten und den zweiten Gaza-Krieg sowie zwischen der Berichterstattung der FAZ und der taz gemäß ihrer Positionierung im publizistischen Rechts-Links-Spektrum. Es wird angenommen, dass die Orientierungs- und Kritikfunktion der Tageszeitungen durch die redaktionelle Linie und das News Management staatlicher Akteure inhaltlich beeinflusst werden. Zu den zentralen Ergebnissen zählt, dass sich lediglich Unterschiede in der Berichterstattung über den ersten und den zweiten Gaza-Krieg identifizieren lassen. Die redaktionelle Linie von FAZ und taz hat kaum einen moderie-renden Einfluss. Die Berichte und Kommentare zum zweiten Gaza-Krieg sind in beiden Tageszeitungen Israel-freundlicher als während des ersten Gaza-Kriegs. Diese für Israel positive Entwicklung der Berichterstattung lässt sich möglicherweise auf das News Management der israelischen Armee und den weniger opferreichen Kriegsverlauf der israelischen Luftoffensive zurückführen.

Beyond Sarrazin? Zur Darstellung von Migration in deutschen Medien am Beispiel der Berichterstattung in SPIEGEL und BILD

Ulrike Irrgang | PDF-Fulltext

Abstract: This paper examines how the German news magazine DER SPIEGEL and the daily BILD cover the issue of migration in Germany.  As other studies in the early 1990s have shown, the debate in both print media was dominated by negative and polemic articles. The analysis conducted in this paper clarifies to what extent this also applies to the more recent news coverage. By using quantitative and qualitative content analysis, the paper tries to answer the following questions: What kind of actors and institutional players are involved in the covered debate? How is the phenomenon of migration framed politically, economically or culturally? In which way do both news media evaluate migration? The case study includes 30 articles of DER SPIEGEL and 54 articles of BILD; all of them were published in August and October 2010. At that time, Thilo Sarrazin released his book “Deutschland schafft sich ab” which focuses on Muslim immigration and revived the public debate on immigration and integration in Germany. The paper also examines, if this event has affected the news coverage.

The results show that the daily BILD still covers migration in a very unbalanced manner.  Muslim immigrants are predominantly represented as a threat to the “German culture”. DER SPIEGEL covers the debate in a more differentiated way with articles written by migrants showing Muslims and migrants as part of the German society. However, there are also statements made by politicians as well as entire articles that only emphasise the economic benefit of migration and thereby objectify people with a migrant background. In both print media, the book release had an apparent effect on the coverage. This can be recognized by an increase of articles on migration in October 2010.

Integrationsprozesse in segmentierten Öffentlichkeiten. Die EU als Integrationschance für die Parallelgesellschaften in Lettland?

Dennis Lichtenstein, Christiane Eilders und Julija Perlova | PDF-Fulltext

Zusammenfassung: Der Beitrag untersucht die Sozialintegration der lettisch-sprachigen Mehrheit und der russisch-sprachigen Minderheit in Lettland im öffentlichen Diskurs. Er geht der Frage nach, ob über die Integration des Staates in die EU auch die Integrationsdefizite zwischen lettisch- und russisch-sprachigen Gruppen überwunden werden können. Den theoretischen Hintergrund für die Auseinandersetzung mit der lettischen Integrationsproblematik bilden einerseits Integrationstheorien aus der Öffentlichkeitsforschung und andererseits Ansätze zur Entstehung europäischer Identität. Mithilfe einer Inhaltsanalyse werden Übereinstimmungen und Unterschiede in den lettisch- und russisch-sprachigen Tageszeitungen in Lettland im Kontext der Europawahlen 2004 und 2009 identifiziert. Die Befunde zeigen, dass die Teilöffentlichkeiten zwar ein ähnliches Themenrepertoire aufweisen und auch die Konstruktionen kollektiver Identität von Lettland als Nation und als EU-Mitglied jeweils weitgehend übereinstimmen. Im Zeitvergleich lässt sich für beide Indikatoren jedoch eine gegenläufige Bewegung in den jeweiligen Gruppen feststellen, so dass kaum von einer zunehmenden Integration ausgegangen werden kann.

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